Das erste Drittel war von den Chancen her
ausgeglichen. Doch in der 12. Spielminute konnte Martin Homola den Puck auf
Zuspiel von Pavel Trejbal zum 1:0 für die Siegerländer einnetzen. Diesem Tor
voraus ging ein nicht konsequentes eingreifen der „Kobra“ Verteidigung.
Nach
diesem Tor hatten die „Kobras“ weiterhin ausreichend Chancen, doch mit
Pfostentreffern gewinnt man kein Spiel, somit stand es zur ersten
Drittelpause 1:0 für den EC Siegerland.
Im
zweiten Spielabschnitt dann völlig anderes Bild. Von nun an waren nur noch
die Siegerländer am Drücker und in der 24. Spielminute war Daniel Walther zur
Stelle zum 2:0 für die Siegerländer. Torwart Daniel Kramer war bei diesen
Treffer schuldlos, allerdings wirkte er sonst nicht immer ganz sicher, was
aber auch daran lag, das die restlichen „Kobras“ ihn absolut im Stich ließen
und bei der Hülle von Torschüssen der Siegerländer, war es nur logisch das
irgendwann auch mal ein dummes Ding den Weg ins „Kobra“-Gehäuse finden
musste!
Das
3:0 in der 40. Spielminute durch Marco Herbel, war da schon eher
schmeichelhaft für den ECD. Es hätte durchaus zu diesen Zeitpunkt schon
anders hätte aussehen können, doch die Siegerländer wurden schludrig und
versuchten lieber mal einen Schlenzer mehr, als trocken zu abzuziehen. Davon
profitierten die „Kobras“, die zu diesem Zeitpunkt immer noch eine Chance
besaßen zumindestens noch einen Punkt zu retten.
Zum
letzten Drittel bleibt zu sagen, dass in der ECD auf 1:3 durch Nick
Szymkowiak verkürzen konnte, doch nur 2 Minuten später konnte Siegerland
durch Andreas Halfmann den alten Abstand wieder herstellen. Doch in der 56.
Spielminute war es dann Chrisitan Kühn der den ECD wieder heranbrachte. Nur
wiederrum 2 Minuten später erzielte Siegerland den Treffer zum 2:5 durch
Andreas Kaiser. ECD-Trainer Armin Lehmann nahm nun eine Auszeit, da sich zu
diesem Zeitpunkt bereits ein Überzahlspiel der „Kobras“ im Gange war,
entschloss er sich, Torhüter Daniel Kramer vom Eis zu nehmen und dafür einen
weiteren Feldspieler auf´s Eis zu bringen. Diese Entscheidung war die
richtige, den erneut Chrisitan Kühn traf zum 3:5 und es waren noch 32
Sekunden zu spielen. Nach dem das anschließende Bully gewonnen wurde und sich
der ECD in die Siegerländer Zone spielte und erneut Torwart Kramer das Tor
verließ, war es dann Marco Herbel der ins leere Tor zum 3:6 Endstand
einnetzte.
|